The first christmas market in europe

> Harlem (Niederlande)

Die Holländer – ein Volk der Verkäufer, Händler und speziellen Architekten. In vielen Dingen sind sie wirklich einfallsreich. Ob das am vermehrten Gras-Konsum liegt, lassen wir mal offen, doch heute morgen haben sie uns wirklich mal wieder überrascht.

Auf dem Weg zum Frühstück stehen auf dem großen Marktplatz Gestecke mit Weihnachtskugeln, echte Weihnacchtsbäume bereits auf Ständern und allerlei weitere Weihnachtsdeko. Während aus weiteren LKWs Weihnachtsgirlanden ausgeladen werden, genießen wir die ersten Tassen Tee bei warmen Croissants. Am großen Markt haben wir natürlich mal wieder das netteste Café gefunden, die gar nicht so auf Frühstück um diese Uhrzeit eingestellt sind (so kurz nach Öffnung) und deswegen einfach kurzerhand einen Mitarbeiter schickt, der noch Marmelade einkauft. Der Tee ist großartig und stimmt schon auf das Land des Tees ein – „tea for two“ wird es bald wieder hießen.

Nun aber mal erkunden, warum die Holländer schon am 10. Juli mit Weihnachten beginnen – ich finde ja schon den Start von Dominosteinen und Weihnachtsartikeln nach den Sommerferien, bei teilweise 30 Grad, übertrieben. Also gucken wir mal in das Restaurant, in das LKW-Ladungen Weihnachtsdeko getragen wird. Am Eingang ein menschengroßer, goldener Engel, dahinter entfacht grade jemand einen bereits geschmückten Baum. Lichterketten und weitere Begrünung hängt bereits an den Säulen, leuchtend! Also scheint Weihnachtsstimmung nur hier Grade auszubrechen und hat nichts mit dem gesamten Marktplatz zutun, auf dem weitere Stände mit roten Teppichen aufgebaut werden. An der Weihnachtsbude vor dem Restaurant entdecken wir ein Plakat „silent disco night“ am 10. Juli. Na dann, viel Spaß bei der leisen Disconacht.

Für uns geht es Richtung Fährterminal. Ob wir wieder zwischen zwei holländischen Tulpen-LKWs eingeparkt werden?

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