Himmlische Isle of Skye

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Auf dem Weg nach Skye überraschte uns der Regen und eine Erkältung stieg in Michael auf. Darauf hin entschieden wir uns für B&B und fanden nach relativ kurzer Suche das feine „Sgritheal View B&B“, welches in den höher gelegenen Bergregionen befindet, was dem Himmel noch näher kommt. Wir wurden herzlich aufgenommen und es bot uns einen wunderbaren Ausgangspunkt die Insel zu entdecken.

Nach Adlern Ausschau halten auf Kylerhea

Fischotter und Adler

Unser erstes Ziel waren die Fischotter. Man sagte uns, wo sie täglich über die Straße laufen, so sind wir dem einfach nachgefahren; nach „Kylerhea“. Eine kleine Station liegt nah beim Parkplatz zum „Hide“, geführt von einem sehr netten, agressionslosen Menschen, der mit den Tieren reden konnte. Durch sein Spektiv zeige er uns erst mal die Seehunde, die weit entfernt auf den Felsen dösten. Es sei grade nicht die perfekte Zeit, um Otter zu sehen, aber wenn sie hungrig sein, gehen sie zu jeder Zeit des Tages zum Jagen raus. Sie lieben es ihre Beute im Tank an Strand zu zerlegen. Sie stehen auf Fisch, aber auch auf allerlei Meeresfrüchte und sie brauchen Süßwasser, um ihr Fell zu pflegen. So sind sie nie mehr als 20 Minuten unterwegs, denn sie haben kein wasserabweisendes Fell und würden erfrieren, wie wir auch. Als wir nach kurzem Fußweg an der Aussichtshütte ankommen, stellen wir fest, dass diese eher touristisch ist und nur für Personen mit Spektiv oder Fernglas geeignet ist, nicht für Fotografen. Wieder zurück beim Ranger, hält er Ausschau nach Adlern. Die Raben kreisen schon, um die Beute abspenstig zu machen. Wir genießen derweil die Zutraulichkeit „seiner“ Vögel, die um die Hütte kreisen und auf dem Farnkraut balancieren. Zwischen den interessanten Gesprächen mit ihm entdecken wir „the golden eagle“ auf der Kuppe des Berges. Dann schwingt sie sich in die Lüfte und verjagt einen weiteren Adler aus ihrem Gebiet (vermutlich ein Seeadler).

Richtung Elgol

Wir erhielten noch ein paar Tipps, wo wir zur Zeit Orcas sehen könnten und weiter geht es. Zurück über den Bergkamm und zurück zum Ort Broadford. Von dort geht es in die schmale Straße Richtung „Elgol“. Wunderschön umschließt der Weg „Loch Slappin“ und ein kleines Café lockt mit „Tea for Two“. Vom kleinen Hafen am Ende des Weges (es ist teilweise richtig steil) gehen Bootstouren zu den Inseln „Rum“ und „Eigg“ und um Vogelfelsen. Aus den teilweise kleinen Booten steigen erschöpfte Gäste aus, die voll von Eindrücken scheinen und sicher nicht ganz trocken geblieben sind bei Seegang und Bootgröße. 

Broadford Bay

Mit Sicht auf Broadford Bay verabschiedet sich der Tag, bei leckerstem Fisch und einer Überraschung aus der Küche (einen halben Hummer). Wir sehen auf die Bucht, die uns ein Spiel aus Wolken, Sonne, Meer und Felsen zeigt. – spektakulär! (ähnlich, wie die Hirsche, die immer mal wieder am Wegesrand uns vorwitzig ansehen, völlig ohne Scheu)

Sollen wir noch von weiteren, besonderen Begebenheiten sprechen? – wie den Schwalben, die wir beim Füttern auf einem Zaun entdecken, oder weiteren Sichtungen von Adlern oder anderen Geschenken…

Problemlos könnte man auf dieser „kleinen“ Inseln Wochen verbringen, ohne Langeweile zu haben. Sie birgt eine Vielfalt und Weite – soooo schön.

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