Skye – Richtung Norden

> Isle of Skye – Richtung Norden

Noch kurz ins Gästebuch gezeichnet, verlassen wir das B&B Richtung Norden. Die Wasserfälle haben wir bei dieser Massenbesichtigung von Touris links beiseite gelassen, zumal die einzelnen Trassen noch schöner in Kaskaden fallen, wenn der Regen dauerhafter gewesen wäre und wir sind froh, Sonne zu haben.

Ein paar Meilen weiter fanden wir einen kleinen Parkplatz an einem wunderschönen Bachlauf und Telke erkundete den Grund des Wassersspiegels um Schafstelzen zu fotografieren, während Michael einen Überflug mit der Drohne probierte. Wir sind immer noch am Üben. 🙂

Liegeplätze

Auf der kurvenreichen single-track-road bogen wir spontan zu einem Friedhof ab, dieser Parkplatz war ausschließlich für „Parken für Andächtige“. Eine Freundin in der Schweiz wäre begeistert: Ebene Lage, Meerblick und ruhige Einfältigkeit. Andächtig, wie wir waren, hielten wir Inne. Ein weiterer Friedhof, in unmittelbarer Nähe, zog primär unsere Aufmerksamkeit: Mal wieder Boote. Schön gelegen – eben wie die Liegeplätze nebenan. Licht, Wolken, Berge und Spiegelungen waren nahezu perfekt zum Fotografieren.

Oma Helga

Weiter ging es an „Oma Helga“ vorbei, (wir nennen sie einfach so und sie hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen) die uns gerne mit ihrem Boot zum Leuchtturm rüber fahren wollte, doch leider hat es ein Loch und wir würden wohl nicht so weit kommen. Sie erklärte uns mehrfach den Weg mit dem Auto: „Oben rechts, an der Kirche vorbei, da wieder links, dann müsst ihr gleich wieder rechts, oder war es doch etwas anders?“ Sie begann sofort wieder von vorne mit ihrer rührigen Erklärung. Uns hätte es nicht gewundert, wenn sie gesagt hätte „Kommt rein, ich habe eine Suppe für euch.“. Wir lehnten dann in Gedanken ab und fuhren mit der Karte zum Leuchtturm „Neist Point“.

An unserem beschlossenen Übernachtungsplatz vorbei, war es noch etwas 1,2 Meilen, löcherreich, bis zu dem Parkplatz für die Besucher des Leuchtturms. Die Drohne bekam ihren ersten Regenflug, was sie perfekt meisterte, zumindest kam sie zurück und schlummert wieder trocken in ihrer Verpackung. – ob sie nun rostet? Zumindest 3,5 Minuten Videomaterial sollte geklappt haben, auch wenn der letzte Abschnitt mit Tropfen auf der Linse versehen ist. Tiefer unten verschaffte sich Telke einen Überblick über die vielen Treppen und den längeren Weg vor zur Spitze des Felsens. Um so mehr es regnete, desto leerer wurde es, doch für gute Fotos war es einfach nicht die richtige Stimmung. Wir entschlossen uns zum Schlafplatz zu fahren, der für uns sehr angenehm war. Es war windig (– also keine Minimücken), es hatte eine traumhafte Aussicht auf einen vorgelagertes „Loch“ mit Blick auf den Ozean und war absolut still (12 Stunden Touri-frei).

Drohnen-Fans

Am nächsten Tag geht es Richtung „Uig“ und die Hauptstrecke  entlang der Nordwestküste, am Castle bei Dunvegan vorbei. Bergkämme erstrecken sich zur Landseite und werden zunehmend nadeliger und die Sonne macht lustige punkte auf die kahlen Berghänge. „Lealt Falls“ überrascht uns mit einem weiten Blick über das Meer. Etwas südlicher, mit Blick auf „the Storr“ – mit einem Stein aus Obelix Sammlung, erfreut sich unsere Drohne. Rost? – keine Spur! Gestartet, geflogen – problemlos und wie immer zieht sie Aufmerksamkeit; besonders auf Männer und kleine Jungs (was ja das gleiche ist 😉 ), manchmal auch Mädchen, die interessiert fragen und zusehen wollen. „Tim und Olav“ standen während des gesamten Fluges bei uns mit einem ständigen Kommentar des belgischen Vaters, der jedoch erfreut mitfühlte. 

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